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ZURUECK

Inselhin - Teil 3

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Wenn es Jahrhunderte gab. Wenn es Jahrhunderte geben wird, vielmehr. Herigg glaubte es nicht. Nein, es geht zuende, das Endland. Er war sich sicher. Deshalb stand er hier, am Bug dieses Bootes, nur mit seiner Familie, einigen alten Menschenwaffen, und den rudernden Aquidessklaven. Die Sklaven waren eine Notloesung. Ein Segel waere nutzlos, nutzlos, um westwaerts dem Land zu entkommen. Dafuer sorgte der Westwind. Seltsam, wie die Elemente zusammenspielten, um die Erben zusammenzupferchen in ihrem Reich der Verlorenen. Also keine Segel, sondern Aquides.

Er hatte versucht, sie vor das Schiff zu spannen, mit Maulkoerben, Harnischen und dicken Tauen, aber er erinnerte sich gut daran, wie diese Experimente ausgegangen waren. Ein dunklerer Schatten war unter den Wellen gewachsen; er hatte zuerst nach oben gesehen, eine Wolke vermutet, dann ein Riff. Aber es war keines von beiden. Blut hatte begonnen zu bluehen, rote Blasen im Wasser. Kein Laut hatte das Gurgeln der Wellen am Schiffsrumpf gestoert, keine Gischt war aufgespritzt. Nur die Farbe des Meeres hatte sich veraendert, als wische jemand mit einem Schwamm ueber eine Leinwand. Und die Taue hatten ihre Spannung verloren, waren gestorben wie zarte Pflanzen im Frost. Ja, Henrigg erinnerte sich. Das war, bevor er die Reise angetreten hatte, als er noch experimentierte, den Pfad suchte, dem er folgen wuerde. Er hatte damals alle 30 Sklaven verloren.



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