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... in allem eine beschwerliche Reise. Da füttert man drei Wochen lang seine aquidische Eskorte durch, und kaum gibt's mal zwei Tage kein frisches Fleisch, fangen die an, mir meine Esel zu fressen. Konnte zum Glück f&uur;r das übriggebliebene Fleisch eine Schiffsreise herausschlagen. Und dann sollte es mir doch m&oouml;glich sein, mein Fleschleit gegen ein Paar Sack getrocknete Pilze einzutauschen, und dann diese verfluchte Wildnis hinter mir zu lassen.

Nun, ich muss sagen, meine Reise verlief, wenn auch nicht angenehm, immerhin ohne grössere Gefahren oder Schwierigkeiten. Am schlimmsten erschweren die die riesigen, weitverzweigten Sümpe und Moore das vorankommen, und wo der Boden so mehr oder weniger fest ist, muss man sich über dichtbewaldete, unwegsame Hügel schleppen. Strassen gibt es kaum, und es regnet beinahe jeden Tag.

Und bei all diesen Unannehmlichkeiten habe ich es noch einfach: Im Winter, so sagt man, fällt Schnee anstatt Regen, und das Meer überzieht sich mit einem splittrigem Panzer aus Eis. Das harte Klima scheint den Pflanzen jedoch nichts auszumachen, vor allem das Traumkraut wächst hier überall am Wegesrand. In einigen Gebieten wird es sogar auf Feldern angebaut, eine beliebte Tauschware für Waren oder Artefakte. Schon mein Vater tätigte solche Geschäfte.

Das Land ist weit, aber recht dünn besiedelt - es mag daran liegen, das die meisten Aquides wenig von Ackerbau halten. Es gibt hier nur wenige, vereinzelte Monolithen, aber immerhin sind viele davon im Besitz von Humanes oder Maden. Ihre Städte Horte von Gesetz und Ordnung, wenn auch nicht an Wissen oder Reichtum, gross, und gut verteidigt.



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